Möbelmesse Mailand - der erste Eindruck
Drei Tage Möbelmesse, dreimal Team Sengfelder, dreißig Milliarden Eindrücke…Wir sind gerade zurück gekommen von der größten Möbelmesse der Welt – dem Zentrum der Möbelgestaltung. Hier sehen Sie, welche Eindrücke wir hatten. Nicht die Trends, sondern die Gefühle und Gedanken, die die Messe und Masse bei uns auslösten. Und warum es für uns so wichtig ist vor Ort für Sie auszusuchen…
Drei Tage Möbelmesse, dreimal Team Sengfelder, dreißig Milliarden Eindrücke…Wir sind gerade zurück gekommen von der größten Möbelmesse der Welt – dem Zentrum der Möbelgestaltung. Hier sehen Sie, welche Eindrücke wir hatten. Nicht die Trends, sondern die Gefühle und Gedanken, die die Messe und Masse bei uns auslösten. Und warum es für uns so wichtig ist vor Ort für Sie auszusuchen…
Kennen Sie oftmals italienischen Speisekarten, bei denen man schon nach der dritten Seite innerlich aufgibt: Zu viel Auswahl, zu viele Möglichkeiten – und am Ende bleibt die Frage: Was ist eigentlich wirklich gut? Der 64. Salone del Mobile, der vom 21. bis 26. April in Mailand stattfand, ist genau so. Nur in beige… Für uns als Vermittler zwischen Designer, Hersteller und Ihnen besteht die Aufgabe genau darin, aus dem Angebot das Beste zu destillieren: Dinge, die etwas Neues bringen, Dinge, die zum „Alten“ passen, Dinge die auch künftig ihre Daseinsberechtigung haben und mehr sind als ein netter Trend.
Wir gehen also für Sie auf eine Messe mit mehr als 1.900 Aussteller auf knapp 170.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche - nur auf dem Messegelände. Da das vielleicht nicht genug ist, findet seit einigen Jahren der Furiosalone in der Stadt selbst statt - ein offenes, dezentrales Happening aus Showrooms, Galerien, temporären Installationen, Ausstellungen in Innenhöfen und privaten Wohnungen. Hier zeigen sich nochmals 1.300 Aussteller auf unter anderem 1.9000 Events. Es gibt also viel – unendlich viel.
Unser Anspruch ist Auswahl
Theoretisch - und wenn es ein besseres Lüftungssystem auf der Messe gäbe - könne man hier Tage verbringen. Für uns keine Option. Wir sind nicht aus Neugier hier, sondern mit einem klaren Auftrag: für unsere Kunden auszuwählen. Das bedeutet, aus einer kaum überschaubaren Fülle das Relevante herauszufiltern, wohl wissend, dass sich vieles wiederholt: Sofa, Tisch, Stuhl, Sessel, Teppich. Der Unterschied liegt im Detail. Und genau dort trennt sich das Beliebige vom Überzeugenden, und der Möbelverkäufer vom Experten für Einrichtung.
Dinge, die uns auf der Messe auffielen, die ins Auge (und in die Nase) stachen, und die ein paar Fragen hinterließen:
Kennen Sie oftmals italienischen Speisekarten, bei denen man schon nach der dritten Seite innerlich aufgibt: Zu viel Auswahl, zu viele Möglichkeiten – und am Ende bleibt die Frage: Was ist eigentlich wirklich gut? Der 64. Salone del Mobile, der vom 21. bis 26. April in Mailand stattfand, ist genau so. Nur in beige… Für uns als Vermittler zwischen Designer, Hersteller und Ihnen besteht die Aufgabe genau darin, aus dem Angebot das Beste zu destillieren: Dinge, die etwas Neues bringen, Dinge, die zum „Alten“ passen, Dinge die auch künftig ihre Daseinsberechtigung haben und mehr sind als ein netter Trend.
Wir gehen also für Sie auf eine Messe mit mehr als 1.900 Aussteller auf knapp 170.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche - nur auf dem Messegelände. Da das vielleicht nicht genug ist, findet seit einigen Jahren der Furiosalone in der Stadt selbst statt - ein offenes, dezentrales Happening aus Showrooms, Galerien, temporären Installationen, Ausstellungen in Innenhöfen und privaten Wohnungen. Hier zeigen sich nochmals 1.300 Aussteller auf unter anderem 1.9000 Events. Es gibt also viel – unendlich viel.
Unser Anspruch ist Auswahl
Theoretisch - und wenn es ein besseres Lüftungssystem auf der Messe gäbe - könne man hier Tage verbringen. Für uns keine Option. Wir sind nicht aus Neugier hier, sondern mit einem klaren Auftrag: für unsere Kunden auszuwählen. Das bedeutet, aus einer kaum überschaubaren Fülle das Relevante herauszufiltern, wohl wissend, dass sich vieles wiederholt: Sofa, Tisch, Stuhl, Sessel, Teppich. Der Unterschied liegt im Detail. Und genau dort trennt sich das Beliebige vom Überzeugenden, und der Möbelverkäufer vom Experten für Einrichtung.
Dinge, die uns auf der Messe auffielen, die ins Auge (und in die Nase) stachen, und die ein paar Fragen hinterließen:
Offenbar gehen viele Hersteller auf Nummer sicher: was kann man denn schon mit der „Farbe“ beige falsch machen? Was mutlos bei den Herstellern wirkt – schließlich wird beige nicht spannender, wenn man es „ecru“ nennt- deckt beim Händler das wahre Können auf. Denn erst durch die richtige Planung und Einrichtungsberatung durch Kontraste, Materialien und gezielt gesetzte Akzente entsteht aus beige ein stimmiges Gesamtbild. Beige darf sein, aber wer ausschließlich in beige denkt, nimmt sich selbst die Möglichkeit, Räume, Menschen, Leben wirklich interessant zu machen.
Offenbar gehen viele Hersteller auf Nummer sicher: was kann man denn schon mit der „Farbe“ beige falsch machen? Was mutlos bei den Herstellern wirkt – schließlich wird beige nicht spannender, wenn man es „ecru“ nennt- deckt beim Händler das wahre Können auf. Denn erst durch die richtige Planung und Einrichtungsberatung durch Kontraste, Materialien und gezielt gesetzte Akzente entsteht aus beige ein stimmiges Gesamtbild. Beige darf sein, aber wer ausschließlich in beige denkt, nimmt sich selbst die Möglichkeit, Räume, Menschen, Leben wirklich interessant zu machen.
Während einige Branchen mit ständigen Innovationen glänzen können, ist es sehr schwer zum Beispiel einen Esstisch komplett neu zu erfinden. Es war ein Tisch, es ist ein Tisch, es bleibt ein Tisch. Aber die Designer geben sich Mühe: ein runder Tisch mit versenkbarer Lazy Susan, ein rechteckiger Tisch mit abstrus ineinander verschränkten Beinen, die das Bewegen der eigenen Beine unmöglich machen, ein Couchtisch aus Marmor, dessen Ränder mit echtem Fell bezogen sind, damit er etwas „wärmer“ wirkt… Letztlich kann eine kreative Design-Ideen ein nützliches Möbel in etwas Abstruses verwandeln. Wir suchen für Sie die Tische, die funktionieren. Die gut proportioniert sind, an denen man gerne sitzt. Denn am Ende überzeugt nicht die Idee eines Tisches – sondern der Tisch selbst. Die amorphe Form des Tischs Amorin von Walter Knoll sind vielleicht nicht für jeden, aber die Proportionen passen.
Während einige Branchen mit ständigen Innovationen glänzen können, ist es sehr schwer zum Beispiel einen Esstisch komplett neu zu erfinden. Es war ein Tisch, es ist ein Tisch, es bleibt ein Tisch. Aber die Designer geben sich Mühe: ein runder Tisch mit versenkbarer Lazy Susan, ein rechteckiger Tisch mit abstrus ineinander verschränkten Beinen, die das Bewegen der eigenen Beine unmöglich machen, ein Couchtisch aus Marmor, dessen Ränder mit echtem Fell bezogen sind, damit er etwas „wärmer“ wirkt… Letztlich kann eine kreative Design-Ideen ein nützliches Möbel in etwas Abstruses verwandeln. Wir suchen für Sie die Tische, die funktionieren. Die gut proportioniert sind, an denen man gerne sitzt. Denn am Ende überzeugt nicht die Idee eines Tisches – sondern der Tisch selbst. Die amorphe Form des Tischs Amorin von Walter Knoll sind vielleicht nicht für jeden, aber die Proportionen passen.
Apropos neuer Name… Eine Couch, ein Teppich, ein Tisch – unterschiedliche Bereiche, unterschiedliche Hersteller, EIN Name: ONDA. Ja, man assoziiert etwas Bewegung, die Italophilen vielleicht auch direkt eine Welle und die Linguistiker lieben diese Vokal-Konsonanten-Aneinanderreihung, da sie in fast allen Gegenden der Welt einfach auszusprechen ist. Aber das wäre „lala“ auch. Wir haben festgestellt, dass Sie sich ihr gesamtes Haus mit Onda einrichten könnten.
Jedem Zimmer seine Welle. Schon beim Eintreten ins Haus begrüßen Sie die Onda-Flurmöbel von Naan Furniture, weiter geht’s in die Onda-Küche, designt von Zaha Hadid Architects. Im Esszimmer erwartet Sie der Onda-Tisch von Girsberger, der wiederum auf dem Onda-Teppich von GAN steht. Ein kleiner Stopp im Wohnzimmer auf dem Onda-Sofa von Rolf Benz, bevor es rausgeht und man auf den Onda-Gartenmöbeln von Roda Platz nimmt. Sollte Einen die Müdigkeit überkommen, legt man sich ins Onda-Bett von Poliform…
Eine Onda-Welle, die man jedoch mit sicherem Stil reiten kann, ist das ganz neue Onda-Dining Sofa von More.
Apropos neuer Name… Eine Couch, ein Teppich, ein Tisch – unterschiedliche Bereiche, unterschiedliche Hersteller, EIN Name: ONDA. Ja, man assoziiert etwas Bewegung, die Italophilen vielleicht auch direkt eine Welle und die Linguistiker lieben diese Vokal-Konsonanten-Aneinanderreihung, da sie in fast allen Gegenden der Welt einfach auszusprechen ist. Aber das wäre „lala“ auch. Wir haben festgestellt, dass Sie sich ihr gesamtes Haus mit Onda einrichten könnten.
Jedem Zimmer seine Welle. Schon beim Eintreten ins Haus begrüßen Sie die Onda-Flurmöbel von Naan Furniture, weiter geht’s in die Onda-Küche, designt von Zaha Hadid Architects. Im Esszimmer erwartet Sie der Onda-Tisch von Girsberger, der wiederum auf dem Onda-Teppich von GAN steht. Ein kleiner Stopp im Wohnzimmer auf dem Onda-Sofa von Rolf Benz, bevor es rausgeht und man auf den Onda-Gartenmöbeln von Roda Platz nimmt. Sollte Einen die Müdigkeit überkommen, legt man sich ins Onda-Bett von Poliform…
Eine Onda-Welle, die man jedoch mit sicherem Stil reiten kann, ist das ganz neue Onda-Dining Sofa von More.

More Möbel - Dining Sofa Onda

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Was uns auch noch auffiel ist, dass neue Möbel riechen können. In einer Halle traf uns ein penetrantes Geruchsgemisch von Lösungsmittel und Produktion im Billiglohnland. Ob es allein an den Herstellern lag oder an der schlechten Abluft in diesem Messeraum, können wir nicht sagen, aber wir können sagen, dass Ihnen diese olfaktorische Herausforderung erspart bleibt. Wir arbeiten ausschließlich mit Herstellern, die in Material, Verarbeitung und Qualität überzeugen – und bei denen man sich auch darauf verlassen kann, dass sie im Alltag angenehm bleiben. Wir prüfen mit allen Sinnen und halten Alles aus – damit Sie es nicht müssen.
Was uns auch noch auffiel ist, dass neue Möbel riechen können. In einer Halle traf uns ein penetrantes Geruchsgemisch von Lösungsmittel und Produktion im Billiglohnland. Ob es allein an den Herstellern lag oder an der schlechten Abluft in diesem Messeraum, können wir nicht sagen, aber wir können sagen, dass Ihnen diese olfaktorische Herausforderung erspart bleibt. Wir arbeiten ausschließlich mit Herstellern, die in Material, Verarbeitung und Qualität überzeugen – und bei denen man sich auch darauf verlassen kann, dass sie im Alltag angenehm bleiben. Wir prüfen mit allen Sinnen und halten Alles aus – damit Sie es nicht müssen.

Verschnaufpause

Verschnaufpause
Man möge glauben, dass bei rund 400 ausgestellten Outdoormöbeln IN der Messe es vielleicht auch ein paar nach draußen schaffen. Aber nein, wenn man sich einen kleinen Mittagssnack im Freien und bei frischer Luft gönnen will, muss man dies im Stehen tun – oder man setzt sich ganz unbekümmert ins wenige Gras der Messeanlage. Die Transferleistung von Messe-Aussteller-Besucherwünsche (man könnte es so direkt erlebbar machen.) gibt es schlichtweg nicht. Dabei waren in der Tat ein paar hübsche Möbel für Draußen dabei… Hier sei auch der Messestand von DEDON besonders lobenswert erwähnt: hier konnte man erleben, nicht nur sehen. Und sich direkt mit Häppchen auf das Neue setzen – im Hintergrund ein Wasserfall und Vogelgezwitscher…
Man möge glauben, dass bei rund 400 ausgestellten Outdoormöbeln IN der Messe es vielleicht auch ein paar nach draußen schaffen. Aber nein, wenn man sich einen kleinen Mittagssnack im Freien und bei frischer Luft gönnen will, muss man dies im Stehen tun – oder man setzt sich ganz unbekümmert ins wenige Gras der Messeanlage. Die Transferleistung von Messe-Aussteller-Besucherwünsche (man könnte es so direkt erlebbar machen.) gibt es schlichtweg nicht. Dabei waren in der Tat ein paar hübsche Möbel für Draußen dabei… Hier sei auch der Messestand von DEDON besonders lobenswert erwähnt: hier konnte man erleben, nicht nur sehen. Und sich direkt mit Häppchen auf das Neue setzen – im Hintergrund ein Wasserfall und Vogelgezwitscher…

Dedon - Lounge-Sofa Tricot

Dedon - Lounge-Sofa Tricot
Am ersten Tag führten wir mit unzähligen Herstellern Gespräche, sind laut Schrittzähler zusammen 45.478 Schritte gelaufen, bekamen achtmal Wasser mit Sprudel, einmal Eistee, dreimal Cola, vier Arancini-Bällchen und einen Snack mit Garnelen und Oliven, der böse Flecken auf einer sandfarbenen (= beige) Hose hinterließ und gönnten uns einen Chicken Bagel in der italienischen Sonne. Im Stehen.
Ja, es war anstrengend - sehr sogar. Diese Messehallen sind kein Ort, an dem man sich treiben lässt und am Ende zufällig das Richtige findet. Die Fülle ist enorm, die Eindrücke überlagern sich gegenseitig. Wer hier ohne klaren Blick unterwegs ist, verliert am Ende das Auge fürs Wesentliche. Daher ist unser Messebesuch weitaus mehr als ein lustiger Betriebsausflug, sondern ein wahrer Dienst am Kunden: man muss wissen, wonach man sucht. Und vor allem: für wen. Wer seine Kunden nicht versteht, ihre Räume, ihre Ansprüche, ihren Alltag, der kann sich diesen Aufwand sparen. Denn zwischen all den vielen Sofas, Tischen, Stühlen und Sesseln entscheidet nur ein Detail, ob es zu und Ihnen passt – oder eben nicht.
Am ersten Tag führten wir mit unzähligen Herstellern Gespräche, sind laut Schrittzähler zusammen 45.478 Schritte gelaufen, bekamen achtmal Wasser mit Sprudel, einmal Eistee, dreimal Cola, vier Arancini-Bällchen und einen Snack mit Garnelen und Oliven, der böse Flecken auf einer sandfarbenen (= beige) Hose hinterließ und gönnten uns einen Chicken Bagel in der italienischen Sonne. Im Stehen.
Ja, es war anstrengend - sehr sogar. Diese Messehallen sind kein Ort, an dem man sich treiben lässt und am Ende zufällig das Richtige findet. Die Fülle ist enorm, die Eindrücke überlagern sich gegenseitig. Wer hier ohne klaren Blick unterwegs ist, verliert am Ende das Auge fürs Wesentliche. Daher ist unser Messebesuch weitaus mehr als ein lustiger Betriebsausflug, sondern ein wahrer Dienst am Kunden: man muss wissen, wonach man sucht. Und vor allem: für wen. Wer seine Kunden nicht versteht, ihre Räume, ihre Ansprüche, ihren Alltag, der kann sich diesen Aufwand sparen. Denn zwischen all den vielen Sofas, Tischen, Stühlen und Sesseln entscheidet nur ein Detail, ob es zu und Ihnen passt – oder eben nicht.
Wir haben vieles gesehen, manches neu, manches nur neu verpackt. Aber vor allem haben wir ausgewählt, nicht alles mitgenommen, das Richtige erkannt. Und ja, es gab durchaus die Abende, die die Tage verschönert haben. Auch hier haben wir nur das Beste und die Besten ausgewählt.
Denn eben wie bei einer üppigen Speisekarte: wichtig ist am Ende, dass es einem gut tut...
Was aus unserer Sicht an Neuem erwähnenswert ist, die sogenannten „Messetrends“, veröffentlichen wir in den nächsten Tagen hier in unserem Online-Magazin. Reinschauen lohnt sich.
Wir haben vieles gesehen, manches neu, manches nur neu verpackt. Aber vor allem haben wir ausgewählt, nicht alles mitgenommen, das Richtige erkannt. Und ja, es gab durchaus die Abende, die die Tage verschönert haben. Auch hier haben wir nur das Beste und die Besten ausgewählt.
Denn eben wie bei einer üppigen Speisekarte: wichtig ist am Ende, dass es einem gut tut...
Was aus unserer Sicht an Neuem erwähnenswert ist, die sogenannten „Messetrends“, veröffentlichen wir in den nächsten Tagen hier in unserem Online-Magazin. Reinschauen lohnt sich.